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Steiermark erhält Förderungszuschlag am Weg zur Vorzeigeregion Energie

23.06.2016 Green Tech Cluster

Juni 23, 2016

Die neuen EU-Klimaziele 2030 geben mit 40 % CO2-Reduktion sowie 27 % Erneuerbaren Energien den Weg klar vor. Die in Ausarbeitung befindliche Klima- und Energiestrategie der Steiermark zielt auf den Ausbau von derzeit 30 % auf 40 % Erneuerbare Energien bis 2030 ab. Dies erfordert ein erhöhtes Momentum bei Wärme, Strom und Mobilität. Innovationsminister Jörg Leichtfried: „In der Steiermark gibt es pro Quadratkilometer mehr globale Marktführer für Energie- und Mobilitätstechnologien als irgendwo sonst auf der Welt. Für das Förderprogramm ´Vorzeigeregion Energie´ stehen in den nächsten zwei Jahren 23 Mio. € zur Verfügung. Wir wollen damit die österreichischen Technologieführer auch in Zukunft bei ihrem Wachstum unterstützen.“

Hier wachsen integrierte Innovationen der Wärme- & Stromwende
Die Steiermark gilt international als Technologie-Hotspot „Green Tech Valley“. Auf Basis der anstehenden Innovationen und innerhalb der Leitplanken der Energiestrategie des Landes wird ein Portfolio von Innovationsprojekten bis 2022 für die Wärme- und Stromwende entwickelt. Dabei gilt es die tageszeitliche und saisonale Speicherung volatiler Erneuerbarer und die intelligente Vernetzung von Produktion und Verbrauchern über Hybridnetze und der Integration von Prosumern, also energieerzeugenden Verbrauchern, zu erreichen.

Lösungen neu denken
In einem Open Innovation-Prozess werden auch die Bedarfe und Ideen von 100 internationalen Pilotkunden der Unternehmen eingebunden. Dies ist bereits ein Testlauf für die geplanten Innovationslabore in der angestrebten Umsetzungsphase als Vorzeigeregion. Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler: „Alle relevanten Forschungseinrichtungen am Standort arbeiten hier mit den Unternehmen an marktfähigen Produkten“.

Klimaschutz schafft Arbeit
„Die Förderentscheidung des Klima- und Energiefonds beweist einmal mehr, dass die Steiermark international führend bei der Entwicklung zukunftsweisender grüner Technologien ist. Ich gratuliere dem Konsortium“, so Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Der Landesrat für Erneuerbare Energien, Anton Lang, ergänzt: „Mit diesem Projekt wird die Steiermark noch stärker zum Schaufenster für zukunftsfähige Energien. Dies ist zentraler Bestandteil unserer neuen Energiestrategie“. Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds gratuliert den Steirern zum Projekt: „Unser Ziel ist es, neue Technologien rasch in den Markt zu bringen. Mit dem Projekt Green Tech Valley 2022 stellt sich das Konsortium den Herausforderungen der Energiewende und geht innovative Wege Richtung Energiezukunft.“

50 Partner ziehen an einem Strang
Das Sondierungsprojekt „Green Tech Valley 2022“ wird von einem Konsortium aus 11 Partnern und 39 weiteren Technologie- und Industrieunternehmen in den kommenden 9 Monaten mit Mitteln des Klima- und Energiefonds umgesetzt. Mit dem Ergebnis kann ab 2017 die Durchführung des Projektportfolios in einem international wegweisenden Leuchtturm bis 2022 beantragt werden. Dafür stehen österreichweit 23 Mio. € zur Verfügung.
Die Partner sind AEE Intec, Land Steiermark, ANDRITZ Hydro, Energie Steiermark, FH JOANNEUM, Holding Graz, JOANNEUM RESEARCH, Karl-Franzens-Universität Graz, Montanuniversität Leoben, TU Graz. Die Projektlaufzeit beträgt 9 Monate und Puzzleteile hin zur Vorzeigeregion sind u. a. die solare Fernwärme und Speicher in weltweit bisher unerreichten Größenordnungen, die Regelenergiebereitstellung über innovative Laufkraftwerke, der großflächige Einsatz organischer Photovoltaik (Grätzelzelle) sowie neu definierte Nahtstellen zur Mobilität.

Der Green Tech Cluster
Der Green Tech Cluster initiiert Innovationen und damit Wachstum. 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gestalten hier die grünen Lösungen von morgen und übermorgen. Mit 20 globalen Technologieführern innerhalb einer Fahrstunde bildet der Standort eine der höchsten Unternehmens-konzentrationen dieser Branche und wurde wiederholt zum weltbesten Umwelttechnik-Cluster gewählt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.greentech.at
Rückfragen: Bernhard Puttinger, Green Tech Cluster, 06764265016